Käsetheke 

 

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Unsere Käsetheke bietet Ihnen mehr: Wir schneiden unseren Käse immer frisch und die freundliche Beratung gibt es kostenlos dazu. An unserer Käsetheke bieten wir Ihnen eine große Auswahl an Käsesorten aus fast ganz Europa. Hier bekommen Sie immer alles so wie Sie es gerne möchten. Kleine Stücke, dünne Scheiben, davon nur ein Achtel oder nur die Hälfte. Immer ganz frisch aufgeschnitten. Wir richten uns nach Ihren Wünschen. Denn dafür sind wir schließlich da. Unsere freundlichen und kompetenten Käseverkäuferinnen erfüllen gerne auch Ihre Sonderwünsche. Und wenn Sie mal einen Rat brauchen oder Rezeptwünsche haben, dann helfen wir Ihnen gerne weiter. Denn wir wollen, dass Sie mit uns rundum zufrieden sind


Tipps für die Käseküche: Käse für Topf und Ofen 
 

Hartkäse wie Parmigiano, Comté oder Le Gruyère oder länger gereifte Schnittkäse (z.B. alter Gouda) sind aufgrund ihrer guten Schmelzeigenschaften besonders beliebt für Suppen, Saucen, Pasta und Gratins.

 

Reifere Käse schmelzen besser als junge Sorten.

 

Edelpilzkäse sorgen für Aromafülle in Saucen, deshalb sollte man Roquefort nur sparsam verwenden.

 

Weichkäse wie Camembert schmelzen sehr gut über Suppen und Brot. Man kann sie ausgezeichnet zum Backen am Stück nehmen, was der beliebte Camembert mit Preiselbeeren beweist.Immer beliebter wird

 

Ziegenkäse als Zutat in der warmen Küche. Kleine Taler oder Stücke einer Ziegenweichkäserolle schmecken gut auf einem Salat und auf Pizza.

 

Für Saucen, Füllungen oder (kalte) Desserts eignet sich Ziegenfrischkäse.

 

Käse und Hitze:

 

Jeder Käse reagiert auf Hitze anders. So verträgt Hartkäse höhere Temperaturen als Weichkäse. Halloumi, Feta oder Mozzarella wiederum sollten möglichst rasch bei stärkerer Hitze gratiniert werden.Wichtig ist generell, Käse nicht zu sehr der Hitze auszusetzen, denn überhitzter Käse wird gummiartig und zäh. Das liegt daran, dass Käse viel hitzeempfindliches Eiweiß enthält. Fettreduzierter Käse eignet sich nicht  für die warme Küche. Käse sollte mehr als 45% F.i.Tr. haben, um in der warmen Küchen eingesetzt zu werden.

 

Käse und Laktose

 

Je länger ein Käse gereift ist, desto weniger Laktose enthält er in der Regel. Aber es gibt auch viele junge Käsesorten, die laktosefrei sind z.B. Beemster Gouda. An unserer Käsetheke bieten wir eine große Auswahl an laktosefreien Käsesorten an. Auf unseren Preisschildern ist dieser Allergiehinweis aufgedruckt. Natürlich können Sie auch gerne unsere Damen an der Käsetheke fragen. Sie kennen sich mit allen laktosefreien Sorten aus und beraten Sie gerne. Als laktosefrei gelten Käsesorten, deren Laktosegehalt unter 1% liegt.

 

 

Käserezepte:
 

Käsehörnchen  (Quark-Öl-Teig)

·        250 g Mehl
·        3 gestr. TL Backpulver
·        125 g Magerquark
·        50 ml Öl
·        50 ml Milch
·        1 Eiweiß
·        ½ TL Salz (gestrichen)
·        4 Scheiben Käse (z.B. Gouda)
·        1 Eigelb
·        1 EL Milch
·        Pfeffer und Sesam

Zuerst den Backofen vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Quark-Öl-Teig:  Mehl mit Backpulver mischen und in eine Rührschüssel sieben. Übrige Zutaten für den Teig hinzufügen und alles mit einem Handrührgerät (Knethaken) kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten (nicht zu lange kneten, da der Teig sonst klebt) Teig nun auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle formen. Teig zu einem Quadrat (ca. 34 x 34 cm) ausrollen. Das Quadrat in 4 kleine Quadrate (ca. 17 x 17 cm) schneiden, dann jedes Quadrat in 2 Dreiecke schneiden, sodass Sie 8 Dreiecke erhalten.

Für die Füllung Gouda in Größe der Dreiecke schneiden, jedes Teigdreieck mit 1 Käsescheibe belegen. Die Teigdreiecke von der breiten Seite her zu Hörnchen aufrollen und auf das Backblech legen. (Die Naht muss nach unten). Eigelb mit Milch vermengen, die Hörnchen damit bestreichen, mit Pfeffer und Sesam bestreuen und das Backblech in den Backofen schieben. Ober-/Unterhitze: ca. 180°C (vorgeheizt) Heißluft: ca. 160°C (vorgeheizt)

Sie können die Hörnchen auch mit anderen Füllungen machen z.B. mit Feta, mit Kochschinken und Käse oder mit Kräuterfrischkäse. Ihrer Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
 

 

 

Käsebrötchen

375 g Weizenmehl, 1 Trockenhefe, 1 TL Salz, 1 TL Zucker, 250 ml Wasser, 200 g Gouda gerieben, 1 Eigelb und 1 EL Milch

Mehl, Hefe, Zucker, Salz, Wasser zu einem Hefeteig verarbeiten.50 g Käse mit unterarbeiten. Den Teig ruhen lassen. Anschließend weitere 100 g Käse schichtweise unterarbeiten und ausrollen. Nun kleine Brötchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Eigelb mit Milch vermengen und die Brötchen damit bestreichen und mit den restlichen 50 g Gouda bestreuen. Nochmals ca. ½ Stunde gehen lassen und bei ca. 200°C 15 - 20 Min backen.
 

 

 

Lagerung:
 

Im allgemeinen soll Käse kühl verpackt und dunkel gelagert werden. Nicht ausgereifter Käse reift bei luftiger und nicht zu kühler Lagerung nach, z.B. unter einer Käseglocke. Je nach Reifegrad kann der Reifungsprozess durch wärmere Lagerung beschleunigt oder durch kühlere bei 6 bis 8 Celsius verzögert werden.
Hartkäse verträgt Temperaturen bis 0 °C. Für Frischkäse sind Temperaturen um 4 °C günstig. Allerdings hemmen Temperaturen unter 6 °C die Aromabildung. Käsearten mit Rinde sind haltbarer als rindenlose. Eine beginnende Schimmelbildung an Hart- und Schnittkäsen kann großzügig abgeschnitten werden.
Unverpackte Käsearten trocknen im Kühlschrank aus, verlieren Aroma und beeinträchtigen die anderen Lebensmittel. Für eine Lagerung über mehrere Tage eignet sich diez.B. Käsefolie, in der der Käse an der Theke verpackt wird. Licht verändert das Milchfett im Käse, so dass ein unangenehmer Geruch entsteht. Auch Vitamine gehen dabei verloren.
Alle Käse entfalten ihr Aroma besser, wenn sie eine Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden. 

 
Schnelle Käsebrötchen

Zutaten: 1 Beutel Aufbackbrötchen sowie Gouda geschnitten: die Brötchen mit je einer dicken Scheibe Gouda belegt überbacken*. Der Käse sollte Blasen werfen, dann sind sie richtig. Der Käse darf nicht braun werden, dann wird er bitter. 

 

*Wichtig: Wenn die Brötchen eine längere Backzeit haben und noch sehr hell sind, bitte etwas vorbacken und dann erst mit dem Käse belegen.
 

Schnitzel mit Gorgonzola (ca. 4 Port.)

2 große Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1,5 Dosen Pizzatomaten
1,5 Becher Sahne
150 g Gorgonzola
1 Brühwürfel
1 TL Salbei
4 Puten- oder Schweineschnitzel

Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden und in Olivenöl andünsten. Die Tomaten und die Sahne zugeben. Gorgonzola klein schneiden und unterheben. Brühwürfel in wenig Wasser auflösen (oder gekörnte Brühe verwenden) und mit Salbei zur Soße geben. Salzen und pfeffern.
Schnitzel salzen und pfeffern und im Mehl wenden.
Auflaufform einfetten, die Hälfte der Soße einfüllen, die Schnitzel darauf legen und mit restlicher Soße bedecken.
Bei 150° ca. 2 Std. garen. Dazu schmecken Tagliatelle und Feldsalat besonders gut.
 

 

Macht Kalzium schlank?

Neue Studien sehen einen Zusammenhang zwischen Kalzium und Gewichtsreduktion

Menschen, die regelmäßig Milch und Milchprodukte konsumieren, neigen weniger zu Übergewicht als Menschen, die wenig Milchprodukte zu sich nehmen. Das belegen neue wissenschaftliche Studien. Nach Ansicht der Wissenschaftler resultiert dies zum einen daraus, dass Kalzium den Fettaufbau im Fettgewebe hemmt, zum anderen erhöht es gleichzeitig den Fettabbau.

Professoren der University of Tennessee (USA) haben in Versuchen folgendes herausgefunden: Tiere, die viel Kalzium durch die Nahrung aufnehmen, legen weniger Gewicht zu als solche, die geringe Mengen Kalzium verzehren. Das verblüffende Ergebnis: Eine hohe Kalziumaufnahme bewirkt, dass weniger Fett gespeichert wird. 

Kanadische Wissenschaftler fanden heraus, dass eine gesteigerte Kalziumaufnahme auch beim Menschen die Fettzellen schmelzen lässt. Gleichzeitig verändert es die Zusammensetzung der Blutfette und könnte so dazu beitragen, Risikofaktoren für die Ausbildung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken

Die empfohlene Kalzium Menge für Erwachsene liegt bei 800 Milligramm pro Tag. Ein Glas Milch, ein kleiner Becher Joghurt oder eine mitteldicke Scheibe Gouda enthalten rund 200 Milligramm Kalzium. Daher sollte man versuchen, täglich vier Portionen Milchprodukte zu sich zu nehmen.


 

Kalzium in Milch wirkt als Fettverbrenner

Dass Milchtrinker im Durchschnitt schlanker sind als Milchabstinenzler, belegt eine Studie des nationalen italienischen Forschungsinstituts (CNR) an 1000 Grundschülern. Der Schlankmacher-Effekt ist auf den hohen Kalziumgehalt der Milch zurückzuführen, der die Fettverbrennung ankurbelt und das Wachstum von Fettzellen hemmt."Die Studie zeigt einen Zusammenhang zwischen Milchkonsum und Fettleibigkeit auf. Je mehr Milch man trinkt, desto schlanker wird man", stellt Wissenschaftler Gianvincenzo Barba fest. Die Ergebnisse der Studie stehen jedoch in Kontrast zum Verhalten vieler Abnehmwilliger, die bewusst auf Milchprodukte wie Milch, Joghurt oder Käse verzichten, um weniger Fett zu sich zu nehmen. Damit verhindern sie jedoch gleichzeitig auch die für die Fettverbrennung so wichtige Aufnahme von Kalzium, so die Forscher.

 

Vitamin-D unterstützt die Diät Doch nicht nur der Kalziumanteil, auch die hohen Vitamin-D-Werte der Milch zeigen positive Effekte beim Abnehmen. Hierzu gibt es eine Studie an der der Ben-Gurion University of the Negev in Israel, an der 300 übergewichtige Frauen und Männer im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teilnahmen. Nach sechs Monaten hatten diejenigen, die mindestens zwei Gläser Milch pro Tag konsumierten, die höchsten Vit. D-Werte im Blut und konnten schneller ihr Gewicht reduzieren als diejenigen Studienteilnehmer, die Milch und Milchprodukte verschmäht hatten. Jede täglich konsumierte Portion von 180 Milliliter Milch bewirkte einen zusätzlichen Gewichtsverlust von fünf Kilo in sechs Monaten, ermittelten die Forscher.

 

Milch mindert das Hungergefühl Milch hat noch einen weiteren positiven Effekt: Sie reduziert das Hungergefühl. Das stellten Wissenschaftler an der University of Western Australia fest. Am besten sei es, wenn Milch bereits fester Bestandteil des Frühstücks sei. Das nämlich mindere das Hungergefühl um die Mittagszeit. Die Erklärung dieses Phänomens liefert der so genannte glykämische Index. Dieser ist bei Milch durch den hohen Eiweißgehalt sehr niedrig und hat somit nur einen geringen Einfluss auf den Blutzucker- und Insulinspiegel. Das heißt: Eiweiße halten den Blutzuckerspiegel konstant und dämpfen so das Hungergefühl. Viele Kohlenhydrate lassen dagegen den Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe schießen und anschließend genauso schnell wieder abfallen. Dadurch kommt es schneller zu Heißhungerattacken. Um die Eiweiße zu verarbeiten, muss der Körper außerdem wesentlich mehr arbeiten, als es bei Kohlenhydraten und Fetten der Fall ist. Das wiederum regt die Fettverbrennung an.

 

Milcheiweiß ist gut für Muskeln und Figur Ein weiterer Schlankmacher in der Milch ist das Eiweiß. Es schützt die Muskulatur. Viele kalorien- und eiweißarme Diäten führen eher dazu, dass nicht Fett, sondern wertvolle Muskeln abgebaut werden. Dadurch kommt es langfristig zum Jojo-Effekt. Denn in den Muskeln findet die Fettverbrennung statt. Je mehr Muskeln wir besitzen, umso mehr Fett können wir verbrennen – selbst im Ruhezustand. Ziel einer jeden Diät sollte es daher sein, Muskeln zu schützen. Dies funktioniert am besten durch Eiweiß. Die im Milcheiweiß enthaltene Aminosäure Leucin fördert den Muskelaufbau und verhindert, dass der Körper beim Abnehmen seine Energie aus Muskeleiweiß bezieht.

 

Der Verzehr von Milch, Milchprodukten und Käse ist also nicht nur gesund sondern fördert auch den Fettabbau.