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In unserer Obstabteilung bieten wir Ihnen ein umfangreiches Sortiment an Obst- und Gemüseartikeln an. Bei uns erhalten Sie auch Rezepte und Tipps zur Zubereitung. Fragen Sie unsere Obstverkäufer/innen im Markt. Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Qualität und Transparenz
Um Qualität sicherzustellen, hat jedes Produkt seine individuellen Kriterien. Woher stammt ein Lebensmittel? Durch wessen Hände ist es gegangen? Jedes Stück des Weges lässt sich dank des QS-Prüfsystems nachvollziehen – von Feld und Stall bis zur Ladentheke. Diese Transparenz wird mittlerweile von zahlreichen Verbrauchern geschätzt, die sich zu Recht für den Lebenslauf ihrer Lebensmittel interessieren. Ein gutes Stück Verlässlichkeit eben.
Tipps und Tricks im Umgang mit Obst und Gemüse:
Ananas
Am besten schmeckt frische Ananas, wenn sie auf den Punkt reif ist. Einen einfachen Reifetest können Sie machen, indem Sie eines der inneren Blätter aus der Frucht herauszupfen. Sitzt das Blatt locker, ist die Ananas reif.
Avocado
Avocados sind erst dann richtig reif, wenn die Schale rundherum auf Fingerdruck nachgibt. Reife Avocados schmecken sahnig-mild und leicht nussig. Man kann sie auf vielfältige Weise zubereiten, sie harmonieren sowohl mit salzig-pikanten als auch mit süßen Zutaten. In jedem Fall sollten sie erst kurz vor dem Verbrauch angeschnitten werden, denn durch den Luftsauerstoff wird das Fruchtfleisch sehr schnell braun.
Äpfel, Birnen, Bananen und Tomaten verströmen das natürliche Reifegas Ethylen, das empfindliches Obst und Gemüse schneller verderben lässt. Diese Sorten sollten daher besser getrennt voneinander gelagert werden. Bei harten, unreifen Früchten dagegen kann der Reifeprozess durch die Aufbewahrung zusammen mit Äpfeln, Birnen, Bananen und Tomaten gezielt beschleunigt werden.
Frischer Ingwer hält sich im Kühlschrank 1 bis 2 Wochen. Er sollte allerdings am besten in Küchenpapier eingewickelt und zusätzlich in eine Plastiktüte verpackt werden. Trockene Schnittstellen vor dem Weiterverarbeiten großzügig abschneiden. Frischer Ingwer passt sowohl zu salzigem als auch zu süßem Essen. Besonders gut macht er sich in Wok-Gerichten.
Kartoffeln sollten nie roh, sondern immer nur gekocht eingefroren werden. Der Grund: Kartoffeln vertragen keine große Kälte. Bei Temperaturen unter 3 °C verändert sich die Stärke und wird bei Frost in Zucker umgewandelt. Ein unangenehm süßlicher Geschmack ist die Folge.
Frische Kräuter sollte man nicht auf einem Holzbrett schneiden. Dieses saugt den Saft der frischen Kräuter auf. Besser ist ein Brettchen aus Glas oder Plastik.
Frische Kräuter können gut eingefroren werden. Man schneidet die gewaschenen, abgetropften Kräuter klein und friert sie portionsweise in Beutelchen oder Eiswürfelschalen ein. Später gibt man sie einfach tiefgefroren ins fertige Gericht, in dem sie gleich auftauen.
Nur wirklich reife Melonen sind ein aromatischer Genuss. Deshalb sollte man beim Kauf immer auf einen intensiven Geruch achten. Ruhig die Melone dazu kurz an die Nase halten. Auch Risse um den Stiel oder ein leicht geschrumpfter Stiel sind Zeichen für die richtige Reife.
Sie sind eine Kreuzung aus Pfirsich und Pflaume und schmecken einfach herrlich nach Sommer! Aber wussten Sie, dass man aus Nektarinen auch eine köstlich-frische Bowle herstellen kann? Einfach das Obst in mundgroße Stücke schneiden und mit Sekt übergießen. Fertig. Wer’s alkoholfrei mag, nimmt einfach Pfirsichsaft und Mineralwasser.
Unzerkleinertes Obst und Gemüse bewahren Sie im Gemüsefach auf – und zwar am besten nicht luftdicht verpackt, sondern in gelochten Klarsichttüten. So kann das Kondenswasser verdunsten, statt das Produkt rasch zu verderben. Gelochte Beutel – ob gekauft oder selbst gemacht – eignen sich auch für frische Kräuter.
Das alte Küchengesetz, wonach Pilzgerichte nicht wieder aufgewärmt werden dürfen, gilt im Zeitalter des Kühlschranks nicht mehr. Die ursprüngliche Regel resultiert aus der Tatsache, dass Pilze sehr viel Eiweiß enthalten. Das Eiweiß wird durch Sauerstoff und Bakterien zersetzt, dabei bilden sich giftige Abbauprodukte. Wärme bzw. das Aufbewahren der Pilzgerichte bei Zimmertemperatur beschleunigt diesen Prozess noch weiter. Trotz Kühlschrank gilt aber bis heute: Man sollte die Reste nur kurz und kühl sowie luftdicht abgedeckt aufbewahren und sie beim Aufwärmen auf mindestens 70 °C erhitzen.
Tiefkühlung ist erlaubt: Die kleinen Pilze lässt man ganz, die großen sollten vor dem Einfrieren in Scheiben geschnitten werden, da sie so später leichter aufgetaut und direkt weiterverarbeitet werden können. Champignons brauchen vorher nicht blanchiert zu werden. Zum Auftauen genügt es, die tiefgekühlten Pilze in heißen Speisen zu erhitzen oder bei schwacher Hitze in Fett oder Flüssigkeit aufzutauen.
Frischer Salat ist nur relativ kurz haltbar. Man sollte ihn daher immer kühl und feucht aufbewahren. Wird Salat im Kühlschrank gelagert, so muss er auf jeden Fall durch eine gelochte Plastikfolie oder ein feuchtes Küchenpapier vor dem Austrocknen geschützt werden.
Damit Spargel länger frisch bleibt, wickeln Sie die Stangen ungeschält in ein feuchtes Geschirrtuch und lagern Sie sie im Gemüsefach des Kühlschranks. Spargel, der von Natur aus zu rund 90 % Wasser enthält, bleibt so länger feucht — so dass Sie sich auch noch nach 3 bis 4 Tagen über die frischen Stangen freuen können.
Frisches Obst und Gemüse enthält besonders viel Vitamin C. Die Paprika zum Beispiel ist mit 250 mg (rote Paprika) bzw. 125 mg (grüne Paprika) Vitamin C pro 100 g ein echter Vitamin-C-Riese. Genauso wie die Kartoffel, die – mit der Schale gekocht – die perfekte Vitamin-C-Quelle für jeden Tag ist. Bei den Früchten spielt die schwarze Johannisbeere ganz vorne mit. In ihr sind pro 100 g stolze 177 mg Vitamin C enthalten.
Legen Sie verschrumpelte Zitronen für wenige Minuten in heißes Wasser, damit sie saftiger werden. Die Methode ist allerdings nur für unbehandelte Früchte geeignet.
Zitronen können Sie gut auf Vorrat kaufen. Denn im Gegensatz zu Orangen reifen Zitronen nach der Ernte nach. Sie entwickeln ihre schöne gelbe Farbe auch in gut geheizten Räumen.
Zwiebelwürfel ohne Tränen. Wie geht das? Die geschälte Zwiebel einfach unter kaltes Wasser halten, dadurch verflüchtigen sich die reizenden Senföle etwas. Ein anderes Patentrezept ist, beim Schneiden eine Brille aufzusetzen. Mutige riskieren aber ein paar Tränchen und profitieren dabei: Die inhalierten Öle schützen vor Erkältung.